Das Ellenbogengelenk besteht aus drei Partnern: Den beiden Unterarmknochen und dem Oberarmknochen. Im Gelenk kann es zu Reizungen der Gelenkschleimhaut kommen. Zum Beispiel bei Rheumatikern oder auch ohne äußeren Anlass wie Verletzungen kommen, auch mit Absonderungen von freien Gelenkkörpern. Hier kommt die Arthroskopie des Gelenkes zum Einsatz. In Leitungsanästhesie oder Vollnarkose kann der Eingriff ambulant oder stationär durchgeführt werden.

Das Gelenk wird punktiert, mit steriler Spüllösung aufgefüllt und über die eingebrachte Optik mit Blick auf den Monitor beurteilt. Im Gelenk kann die Gelenkschleimhaut entfernt werden, die freien Körper aus dem Gelenk heraus geholt werden und die Knorpel-Oberflächen sowie knöchernen Randwülste bei Arthrose-Patienten im Sinne der Gelenk-Toilette beseitigt werden.

Bei Verletzungen der gelenknahen Knochen sind Verschraubungen/Verplattungen, also Osteosynthesen der Knochen-Anteile erforderlich. Bekannt sind Nervenengpässe um das Ellenbogengelenk herum, am häufigsten ist hier der Ulnaris-Nerv, der in einer engen Rinne läuft, betroffen. Die Nerven werden verlagert und der Engpass aufgehoben.

Eine Domäne der konservativen Orthopädie ist zunächst der Tennis- und Golfer-Ellenbogen. Hier kommt es zur Entzündung an der Knochenhaut und dem Übergang zur Sehne der Unterarm-Muskulatur. Die konservative Orthopädie kann über gezielte Infiltrationen, physikalische Therapiemaßnahmen und hochenergetische Stoßwellentherapie die meisten Sehnenansatzprobleme beseitigen, sodass hier die Operation mit Abschieben des Sehnenspiegels und gegebenenfalls Denervierung nur als letzte Möglichkeit in Frage kommt.

 

 

 

Alle operativen Leistungsspektren: Schulter, Ellbogen, Hand + Handgelenk, Kniegelenk, Oberes Sprunggelenk, Fuss

Impressum