Die Entwicklung der Fuß-Chirurgie in den letzten zehn Jahren ist revolutionär durch die Entwicklung neuerer Osteosynthese-Materialien und Frühbehandlungs-Konzepte in den USA.

Beginnen wir mit der Betrachtung der häufigsten Deformitäten, dem Spreizfuß und dem eng verknüpften Hallux valgus und den Hammerzehen. Für die Korrektur des Knick-Senk-Spreizfußes empfiehlt sich eine Verschiebe-Osteotomie am körperfernen Ende der Mittelfußstrahlen, bevorzugt am ersten und fünften Strahl, zum Beispiel der Osteotomie nach Austin. Größere, vor allem jugendliche Hallux valgus-Fehlbildungen werden durch einen Korrekturkeil an der Basis des Mittelfußes korrigiert. Da jeder Fuß unterschiedlich ist, muss auch das operative Verfahren individuell angepasst werden. Weitere  Korrekturen beinhalten die Veränderung der Ausrichtung der Gelenkfläche des ersten Mittelfußstrahls und die Korrektur des Grundgliedes und seiner Gelenkflächen am ersten Strahl.

Die Hammerzehen-Therapie ist in den vergangenen Jahren vor allem um die Kapselband-Plastik um das Grundgelenk mit Release der kontrakten Strukturen erweitert worden, die heute obligat mit der Korrektur erfolgen. Auch Anhebung der Mittelfußköpfchen und Längenanpassung, möglich durch die Korrektur-Osteotomien nach Weil, ist gelegentlich indiziert.

Mein Partner bei präventiver und postoperativer Versorgung: Firma Darco GmbH

 

 

Alle operativen Leistungsspektren: Schulter, Ellbogen, Hand + Handgelenk, Kniegelenk, Oberes Sprunggelenk, Fuss